Dies ist der erste Use Case aus der initialen Förderperiode und ein besonders gutes Beispiel, da Datenaustausch zwischen Universitäten, Forschungsinstituten und der Industrie weiterhin eine besondere Herausforderung darstellt.
Worum es in diesem Use Case geht:
CARBO-DIOL2.0 ist ein BMFTR-geförderter, industrie- und wissenschaftsgetriebener Use Case mit dem Ziel, neue Katalysatormaterialien für die Umwandlung kohlenhydratreicher Neben- und Abfallströme in funktionelle Chemikalien zu entwickeln – konkret α-ω-Diole. Beteiligt sind BASF, KIT, TU Berlin – BasCat – UniCat BASF JointLab, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – CaRLa, FHI MPG, MPI CEC, Universität Bayreuth, hte GmbH und die ETH Zürich.
Warum das für NFDI4Cat wichtig ist:
Der Use Case betont einen ganzheitlichen Big-Data-Ansatz in der Katalyse, der Hochdurchsatz-Experimentik, Simulation/Modellierung und datengetriebene Methoden (einschließlich statistischem Lernen) über breite Zeit- und Längenskalen hinweg miteinander verbindet.
Genau diese Kombination erzeugt eine komplexe Datenlandschaft, in der FAIR-Praktiken und gemeinsame Standards darüber entscheiden, ob Ergebnisse integriert, verglichen und wiederverwendet werden können.
NFDI4Cat-Perspektive:
Carbodiol zeigt, wie Use Cases den Bedarf an interoperablen Datenstrukturen vorantreiben können, die experimentelle und computergestützte Evidenz miteinander verknüpfen. So lassen sich Erkenntnisse übertragen und skalieren, statt innerhalb eines einzelnen Teil-Workstreams isoliert zu bleiben.
CARBO-DIOL2.0