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Neue Veröffentlichung: Wie Präzises Katalysatordesign die Nachhaltige Chemie Vorantreibt

Infografik - Carbonylation catalysis of aryl halides through active-site engineering

Green Chemistry: ENgineering a better Catalyst for a Sustainable Future

Ein Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Universität Padua, hte GmbH und BASF SE hat eine bahnbrechende Studie im Journal of Catalysis veröffentlicht:
Carbonylation catalysis of aryl halides through active-site engineering (DOI: 10.1016/j.jcat.2026.116733).

Die Studie stellt einen neuartigen Pd₃P-Katalysator vor, der durch die gezielte Kombination von Palladium (einem d-Block-Metall) und Phosphor (einem p-Block-Element) entwickelt wurde. Diese Strategie des Aktivstellen-Engineerings führt zu einer Verdopplung der katalytischen Aktivität und verhindert zugleich eine Vergiftung des Katalysators durch Kohlenmonoxid. Das Ergebnis: höhere Effizienz, längere Lebensdauer des Katalysators und ein bedeutender Schritt hin zu nachhaltigeren chemischen Prozessen.

Für NFDI4Cat steht diese Arbeit exemplarisch dafür, wie digitale Forschungsdaten, strukturierte Katalysatorinformationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit die Entdeckung und Optimierung neuer Materialien beschleunigen können. Sie zeigt, wie datengetriebene Methoden und Open-Science-Praktiken die Lücke zwischen grundlagenorientierter Forschung und industrieller Anwendung schließen.

NFDI4Cat fördert aktiv diesen Wissensaustausch – von FAIRem Datenmanagement und reproduzierbaren Experimenten bis hin zu offenen Werkzeugen für die Katalyseforschung.
Diese Studie verdeutlicht, wie Forschende im NFDI4Cat-Netzwerk zur Transformation der Chemie hin zu Nachhaltigkeit und Zirkularität beitragen – durch die Verbindung von modernster experimenteller Forschung und digitaler Innovation.

Hier gehts zum ganzen Paper.

Ein herzlicher Dank gilt den Autorinnen und Autoren Arjun Neyyathala, Felix Jung, Claus Feldmann, Simon Barth, Jan-Dierk Grunwaldt, Ivana Jevtovikj, Stephan A. Schunk, Paolo Dolcet, Silvia Gross und Schirin Hanf für ihre herausragende Forschungsarbeit und ihren wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung einer nachhaltigeren, datengetriebenen und kollaborativen Katalyseforschung.